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„Wir sind ein Ort der Einkehr, normale Tankstellen sind Orte der Durchfahrt"

"zweck des vereins ist die foerderung der kultur an tankstellen, hier insbesondere der kunst, durch unterstuetzung und durchfuehrung oeffentlicher kulturveranstaltungen an tankstellen weltweit. FIT will die kulturinteressierten kraftfahrer zusammenfuehren und im Rahmen ihrer kulturarbeit anregen und unterstuetzen."

Für mehr Kultur an Tankstellen. Grandiose Idee, machen wir mal ne Kulturtankstelle, für den kulturinteressierten Kraftfahrer, der heute mal sein fußballerisches Winkelement in schwarz-rot-gold und den Wackeldackel gegen "Dit is irgendwat mit Kunst" eintauscht und am Wochenende nicht bei der örtlichen Ar*l-Tankstelle die Länge seines Fuchsschwanzes mit anderen vergleicht und Felgen blitzeblank poliert, sondern fröhlich die "Kommunikationsplattform Self-Service Grill“ nutzt, um sich über den letzten literarischen Schrei zu unterhalten, "Ick hab jehört, dass et Blogger jibt, die schon fast so wat wie Literaten sind."* oder so ähnlich. Überhaupt die Idee, die internationale Tankstellenkultur zu fördern. Grandios. Ich geh dann mal tanken.

Hier noch mehr dazu.

[via]
 
Do, 08.06.2006 |  # | (1594) | 11 K | Ihr Kommentar | abgelegt: kuenstlich oder so



 

Sommer in Berlin

Klappe die Erste.

Die einen wünschen sich den Sommer, ich hab ihn heute so fast erlebt. Die Sonne strahlte, es war schon so ziemlich heiß und es bestand schon fast die Gefahr, dass sich unter den Achseln diese ekligen Schweißflecken bilden, trotz 24 Stunden Deo. Die Bahn kam mal wieder nicht, wahrscheinlich blockierten angereiste Fußballfans die Straße und fragten freundliche Berliner, wohin denn nun die Bahn namens "Puma", auf der Anzeigetafel stand "Puma - 8 Minuten", tatsächlich fahren würde. Keine Ahnung.

In der O-Burger, hinterm Tacheles, wurde die Großleinwand gerade in Position gebracht, ich konzentrierte mich auf ein Gruppe Japaner, die sich ständig lächelnd unterhielten und knippsten, den Weg blockierten und nicht den kleinen italienischen Eiswagen bemerkten, aus dem mir, ja mir, eine junge italienische Eisverkäuferin fröhlich lächelnd ein einfaches "Buon giorno." entgegen rief. Stopp. Buon giorno? (Schreibt man das so?) Lächelnd? Mir? Da war ich erstmal kurz Baff. Als Berliner rechnet man ja nicht mit soviel Freundlichkeit.

Solche Erlebnisse wecken meist freudige Erinnerungen. In diesem Fall erinnerte ich mich in einem Bruchteil einer Sekunde an San Gimignano, diesem malerischen Örtchen in der Toskana, in dem ich mir ein mörderisch großes Eis, mit ca. acht Kugeln gönnte, an dem ich munter schleckte, schön bei der Hitze, und das mir zwei, drei Minuten später, ich hatte mich noch gar nicht weit vorgearbeitet, einfach so herunter purzelte, Platsch, auf den Boden. Mist. Eine Sekunde später dachte ich an Empoli, irgendeine Kirmes und italienische Mädels, die kein Deutsch und wenig Englisch konnten, und mir und einem Freund trotzdem interessante Wörter beibrachten, die sie mit Händen, Füßen und anderen Körperteilen erklärten, uns später in eine Dorfdisko schleppten, die um Längen besser war, zumindest das Publikum, als vergleichbare Örtlichkeiten in Deutschland. Ich dachte an Weinberge, den verflohten und verfilzten kleinen Hund, der einem nicht mehr vom Bein weichen wollte, Florenz, das man sich angeschaut und die Touristenmassen schnell wieder hinter sich gelassen hat, Baden in einem komisch gefärbten Mittelmeer in der Nähe von Livorno, den Mountainbike-Trip (Berg runterrasen, umdrehen, Rad hochschieben, ächzen, stöhnen, schwitzen, trinken und sich fragen, wie die das bei der Tour de France aushalten), Siena.



Das war ein Sommer. Viel zu lange her und nur noch in der Vitrine der Erinnerungen an den Sommer zu betrachten. Und nun kommt ein neuer Sommer, auf jeden Fall.

[Quelle Foto: RogerGW]
 
Mi, 07.06.2006 |  # | (733) | 7 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Berlin



 

Dinge, die der Mensch zum Leben braucht

6 Flaschen Bier
1 Tüte Erdnuß-Flips
1 Deutschlandfahne

Und das alles für nich mal nen Euro. Das Leben kann so schön sein.

[Heute früh in der Blöd gesehen, drüber hinweg geschaut und später noch einmal gesehen und gedacht: Albern. Schon wieder.]
 
Mi, 07.06.2006 |  # | (537) | 3 K | Ihr Kommentar | abgelegt: verstaendnisuebung



 

Hier stand mal ein abgrundtief philosophischer Text, es ging um das Sein und das Bewusstsein, um eine Fahrt in der Straßenbahn, eine junge Dame, von Kopf bis Fuß in Rosa, mit einem niedlichen kleinen Speckring am Bauch, einem Burger in der Hand und einem laut dudelndem Handy, aus dem ein echter Ghetto-Rapper ein Liedchen rappte, ich kannte das noch nicht und hörte nur die wichtigsten Keywords, sagt man doch so, "Bitch", "fuck" und "Hood" - I fucked that Bitch from da Hood oder so - und ihren rülpsenden Trainingshosen tragenden Freund, mit dickem Silberkettchen, der zur Musik andächtig mit dem Kopf nickte.

Doch es gibt wichtigere Erkenntnisse, die ich mir hier mal kryptisch aufs Blog schreibe: Ich bin ein Rindvieh. Manchmal.
 
Mi, 07.06.2006 |  # | (1553) | 17 K | Ihr Kommentar | abgelegt: le bufflon



 

Die Schmuckhaftslampe

Die einen finden Fußball doof, die anderen nicht, wiederum andere finden das Bohei drumherum doof und Fußball toll und wieder andere finden das Bohei toll und Fußball doof. Jedem Tierchen sein Pläsierchen, sag ich da mal.

Das Kinderzimmer ist nun toll beleuchtet, mit der Fußballlichterkette, diesem furchtbaren Auswuchs ablehnenswerten Kommerzboheis erwähnte ich gestern schon kurz. Frauen springen ja gerne mal auf einen solchen Zug auf und jetzt hängt das Dingens eben da. "Alles für die Kleinen." Dolle Ausrede. Würde ich jetzt noch "Alles für den Klub." antworten, könnten wir glatt unsere eigene Sitcom drehen.

Mir hat sie aber auch eine kleine Freude gemacht. Nicht mit den Aufklebebildchen aus diesen Waffeldingern, die natürlich von einem offiziellen Sponsor kommen (wenn ich jetzt WM 2006 schreibe, werde ich dann abgemahnt?). Nein, mir hat es der Beipackzettel der schon mehrmals erwähnten Fußballlichterkette angetan. Ein Fest für sprachverliebte Texteschreiber und -leser, für das ich glatt meinen gerade begonnenen Lesespaß unterbrechen musste.

"Wenn die Lampe nicht gut waere, darf man nur mit der Ersatzlampe (oder gleichen Typ Lampe) wechseln. Bei dem Wechseln muss die Lampe nach gleicher Richtung in die Lampedose zustecken sein. Wenn man die Lampe nicht wechseln konnte, kann man mit dem Hersteller."

Vielen Dank.
 
Di, 06.06.2006 |  # | (1876) | 13 K | Ihr Kommentar | abgelegt: dinge, die die welt nicht braucht



 

Fußballfieber

"Winterreifen bis in den Juni. Das ist doch der wahre Skandal. Hastes endlich geschafft?"
Die Szene war bizarr, schön: Sie spielte die Nelly Furtado, nur besser und hüpfte vor der Viva-Büchse hin und her und war mal wieder "Woman of the day".
"Ha, ha, ha, hatschi."
"Gesundheit. Schnupfen?"
"Fußballschnupfen. Mal wieder. Bekomm ich doch immer, wenn WM ist."
"Klar. Und zum Glück."

Im Radio spielten sie gerade die Sportfreunde Stiller, mit ihrem Fußballlied und ich ärgerte mich darüber, weil ich die mal gut fand, aber nicht so. Ich packte die frisch eingekauften Sachen aus und musste beim Anblick einer Fußballlichterkette, Fußballwürstchen und diesen Haselnuss-Waffeln mit den Klebebildchen, die wir schon 1990 gesammelt hatten, innerlich lachen. Und vorfreuen. Jetzt gehts los. Jetzt gehts los.

Immer wieder das gleiche: Die Bundesliga geht mir sonstwo vorbei, kein Interesse. Aber wenn es Richtung internationales Parkett geht, geh ich mit. Das liegt im Blut,ich kenn es nicht anders. Nach vier Wochen ist alles vorbei, dann gibts kein Fußball mehr. Zum Glück.

"It´s coming home, it´s coming home, it´s coming, football´s coming home" und so weiter, kennen ja die meisten. Der Kleinste kommentiert jede Ballberührung während langweiliger Vorbereitungsspiele, Fouls am liebsten mit "Aua." Der weiß, wo der Hase lang läuft und unter der Fußballlichterkette, mit der Fußballwurst in der Hand und einem Bildchen von einem dieser deutschen Kicker war mir der ganze Rummel drumherum einfach mal Wurst, es ist WM und wir im Fußballfieber. Für vier Wochen.
 
Mo, 05.06.2006 |  # | (945) | 17 K | Ihr Kommentar | abgelegt: lebensweisheiten



 

Ein geschenkter Glückskeks rät: "Lassen Sie Vergangenheit Vergangenheit sein."
 
Fr, 02.06.2006 |  # | (992) | 10 K | Ihr Kommentar | abgelegt: mini



 

Willkommener Ohrwurm

Komisch geträumt und verschlafen. Zwischen um sich schlagenden Kindern von Bloggern geträumt, von denen ich nur weiß, wie sie schreiben, nicht wie sie aussehen. "Won´t forget these days" - Fury in the Slaughterhouse als Ohrwurm im Kopf, auf der Straße die selben Leute wie immer, trotz Verspätung. Ein Buch ausgelesen und den ekelhaften Kaffee weggeschmissen, durch neuen ersetzt, der besser schmeckt, weicher, angenehm bitter und den Kopf locker macht. Einen typischen Blogeintrag ins Notizbuch gekritzelt, mich danach gefragt, ob es "typisch" überhaupt gibt. Gibt es nicht. Die Seite rausgerissen, Sachen, die ich mir ins Notizbuch schreibe, blogge ich nicht mehr. Ich bin Spontanblogger, meistens. Komisch. In Gedanken 300 Fotos geschossen, von diesem und jenem, wenn man doch nur im könnte, wie man wollte. Es gibt keine absolute Freiheit. Oder doch? Wieder hat sie mich angelächelt, einen schönen Tag gewünscht. Das nächste Mal nehme ich noch eine Bahn später, oder früher, dann muss sie das nicht mehr, sie meint es bestimmt nett, ich aber nicht. Die Sonne scheint, die Winterjacke ist wieder im Schrank verstaut, bleibt dort bis zur nächsten Depression im Herbst, schneien soll es in diesem Jahr schon im Oktober, sagte mir letztens jemand, noch viel Sonne bis dahin. Die Zigarette schmeckt wieder viel zu gut, diese Sucht wird nie aufhören. "Won´t forget these days" rammelt immer noch zwischen den Ohren hin und her, obwohl ich mich heute eigentlich mehr wie "Human of the week" fühle. Oder wie der "Man on the moon", der die Welt von oben sieht oder von der Seite, auf jeden Fall aus der Ferne und sie schön findet, von ganz weit weg und sich trotzdem auf eine Wiederkehr freut. "Today is a good day" (wat nen schönet Foto).
 
Fr, 02.06.2006 |  # | (539) | 3 K | Ihr Kommentar | abgelegt: blogosophie



 

Diese Tage

Ich weiß nicht, was es ist. Es fühlt sich leer und verlassen an, taub und unendlich weit weg. Es fehlt mir nichts und trotzdem habe ich das Gefühl, etwas vermissen zu müssen. Manchmal ist das so und ich kann mich selbst für diese depressiven Ausrutscher nicht ausstehen. Das sind die Tage, an denen ich am liebsten einsam und allein, vielleicht noch mit dem Hündchen, dreimal über den Brocken oder die Zugspitze rennen möchte, in der Hoffnung, endlich das fehlende Puzzleteil zu finden. Alles muss perfekt sein, das stimmt nicht, nichts darf perfekt sein, ich weiß es, aber trotzdem treibt mich diese unsichtbare Kraft immer weiter, die Suche nach Perfektion, dieses Gefühl, es immer besser machen zu wollen, selten mit mir selbst zufrieden zu sein. Zum Glück ist es nicht immer so, nur manchmal und dann kann ich mich selbst nicht ausstehen.

[Auf dem Ohr Thees Ullmann und so, dessen Stimme ich früher immer ganz komisch fand, die Texte aber trotzdem gut, und im Kopf dieses wunderbare Stück, dass ich hier gefunden habe.]
 
Do, 01.06.2006 |  # | (493) | 2 K | Ihr Kommentar | abgelegt: melancholie



 

Das hier nenne ich doch einmal eine Verlosung. Zur Abwechslung mal nicht WM-Karten.
 
Do, 01.06.2006 |  # | (633) | 8 K | Ihr Kommentar | abgelegt: blogdings



 

Urlaubsfetzen

Gegen zehn bemerkten wir, wie hell es noch war und staunten und lachten und fühlten uns gut. Um elf bewunderten wir den noch immer hellen Lichtstreif am nördlichen Horizont, ein Gefühl niemals endender Tage überkam uns und wir fühlten uns noch besser. In der Nacht träumte ich von diesem einen Abend, dieser einen Nacht am Strand, zwei beste Freunde ersäuften Melancholie in billigem Bier und billigem Whisky und jeder versenkte seine große Liebe in den rauschenden Wellen der Ostsee, am Horizont ein leuchtender Streifen, erwartete Hoffnung und am Morgen ein ernüchterndes Bad in den verstreuten Wrackteilen der letzten Nacht.



Die Großstadt erleichtert mein liebstes Hobby ungemein, hunderte, vielleicht auch tausende, Menschen laufen mir täglich über den Weg, ich kann sie beobachten, analysieren, mir zu jedem einzelnen eine Geschichte zusammen reimen, dabei das eigene Leben reflektieren, vergleichen oder einfach nur genießen. Auf dem weiten Land bleibt nur der Weg durch das angrenzende Feld, zwischen satten Wiesen, wunderbar gelb blühenden Rapsfeldern und einem rauschenden Windpark. Hier herrscht Einsamkeit, die Menschen verstecken sich hinter einer rot geklinkerten Idylle, Schicksale bleiben hinter den stummen Mauern verborgen, es gibt nicht einmal Bürgersteige, kaum jemand lässt sich blicken und die interessanten Geschichten hört man nur aus zweiter oder dritter Hand. Der Hund streift durch die Wiesen, findet eine Spur, vielleicht von einem Reh oder einem Hasen, rennt vor und zurück, lacht, denke ich, hat endlich Platz, in dieser Einöde und meine Blicke schweifen in Richtung Horizont, es gibt keine störenden Wohnburgen, die den Blick versperren, nur ein paar Bäume, die sich im Wind wiegen und riesige Wolkenberge, die entfernt am Himmel auf unsichtbaren Straßen ziehen. Ich kann sie verstehen, die ollen Romantiker, die einen solchen Anblick in einem bombastischen Wortkleid präsentieren können, so dass man die frische Luft beim bloßen aneinanderreihen der Worte förmlich riechen kann. Urlaub.



Der Rechner stand oben in der Ecke, in einem winzig kleinen Arbeitszimmer und lächelte mich schon am ersten Tag an. Ein Blick in das Postfach reichte, shut down den ganzen Mist, für ein paar Tage, dass musste jetzt mal sein. Der billigste MP3-Player der Welt hatte seinen Geist aufgegeben, ich hatte es von Anfang an gewusst, "Her mit nem iPod." hatte ich geschrien, ungehört verhallt in technisch tauben Ohren, so ist das nun mal. Die Musik fehlte, beim Blick über die Elbemündung, über die satten Wiesen, die der Hund mit seinen staksigen Beinen durchpflügt, fast so wie die riesigen Frachtschiffe das bräunliche Wasser, beim Blick auf die rot geklinkerte Dorfidylle, ein Schein, der wahrscheinlich trügt, beim nächtlichen Spaziergang durch unbeleuchtetes Gebüsch, damit das unerwartete Rascheln hinten links nicht zum Adrenalinüberschuss und dazugehörigem Kollaps führt. Bücher fehlten auch, na klar und schon immer, vergessen, einfach so, dafür gabs es aber Regionalblättchen, die wundersame Dinge bereit hielten, wie z. B. das Literaturnier oder die Verleihung des Johann-Heinrich-Voß-Preises an Sarah Kirsch im Nachbarort. Die kannte ich bisher nicht, also die Sarah Kirsch, da mir aber Stefan Aust und dieser Tagesthemen-Wickert aus dem grob gepixelten Bildchen entgegen grinsten, muss sie hier schon um eine fast große Angelegenheit gehandelt haben. Kunstbanause, ich. Und als wir dann abends vor dem knackenden Kamin saßen, vermisste ich kurzzeitig Gottfried Benn, der steht noch zu Hause rum, einfach so und ich hatte bereits drin geblättert, nicht in dem Benn, sondern in "Der Ptolemäer" und gestaunt und erwarte nun voller Vorfreude den Tag, an dem ich das eine Buch ausgelesen in das sich ständig füllende Regal packen und mich wie ein hungriger Wolf auf meine neuste Beute stürzen kann. Das anschließende Grinsen passte wunderbar zum kaminwarmen Abend. Stimmung perfekt.



Vor einiger Zeit empfahl mir ein Freund die Band Cats TV, aus Cuxhaven, weil ich da schon früher ein paar mal hinfuhr. Er schickte mir außerdem eine krachige und schrammelige Selbstaufnahme von Kassette des Stückchens "Koxhaven", die Qualität passend zur Musik, der Text strotzt nur so vor Liebe zu diesem Fleckchen Erde, zwischen den Zeilen, wenn man das noch sagen muss. Er, der Freund, hätte sich die Bastelei mit seinem alten Kassettendeck aber sparen können, den Song kann man sich glatt herunterladen, quasi als Werbung für Touristen und solche, die es werden wollen. Ich werde trotzdem wieder hinfahren, ohne Deo-Spray und schwarze Kiste, aber mit gehörigem Abstand zu Sahlenburg. Trotzdem: Immer diese kritischen Pessimisten.

30000 braune Körper, aufgedunsen und wohlgenährt
ich gehe oben auf deinem Deich lang, Cuxhaven,
und von unten plärrt ein alter Opa:
"Hey, raus aus meinem Strandkorb,
langhaariges Pack, Drecksgesindel
beschmutzen mir meine Kunststoffpolster!"
Auf dass er seinen Platz an der Sonne finde.

 
Mi, 31.05.2006 |  # | (744) | 4 K | Ihr Kommentar | abgelegt: fetzen



 

Vorankündigung

[Aus der Rubrik: Talente früh gefördert]

Ich setzte es mal auf den Jahresplan 2007/ 2008. Es gibt da einen, der erzählt mir immer ganz tolle Geschichten, die er sich selber ausdenkt, von Indianern, Cowboys, Rittern und Piraten, mit wunderbar viel Phantasie und manchmal mit Wörtern, die man dem Knirps nie zugetraut hätte. Sobald er schreiben kann, mach ich ihm so ein blogdings auf, ich vermute, dass er das ganz toll finden dürfte, "mach mal was mit tieren" ist ja jetzt schon ein Favorit. Und natürlich die "Gesichter". Also aufgepasst, ein Trend für ca. 2008: Bloggender Knirps.
 
Mi, 31.05.2006 |  # | (624) | 20 K | Ihr Kommentar | abgelegt: kinder kinder



 

"Schneepflüge im Mai" - Der Arbeitstitel für den nächsten Kassenschlager, ein Katastrophenfilm "Made in Germany", vom niemals endenden Winter, Winterreifen im Juli, Schneeketten im August, Herbstdepression von April bis November und so Sachen, die man sonst noch für einen anständigen Quotenbrecher braucht. Und es ist nicht "science fiction", sondern fast schon etwas für "reality tv".
 
Mi, 31.05.2006 |  # | (520) | 2 K | Ihr Kommentar | abgelegt: schleichender wahnsinn



 



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(geborgt bei flickr)


Online seit: 08.02.2006
Letzte Aktualisierung: 03.06.2024, 07:57


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