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Sweet home Blogorama*

Könnte ich doch nur eine verdammte Geschichte in dieses Feld hämmern, eine wahsinnige, verrückte, eine, die umhaut, ohnmächtig macht, die Gier weckt, Gier nach Leben, Lesen, alles, könnte ich doch nur. Aber nein. Es fehlt an allem, irgendwie. Zuviel gelesen, zuviel gewollt, zuviel gedacht. Aber wie, ist doch egal. Ich kann hier in dieses Feld hämmern, was ich will, niemand kann mir vorschreiben, was. Das ist die Freiheit des Bloggers. Schröbe ich über Sonnenuntergänge, täglich, eine Alltäglichkeit, niemand könnte sich beschweren oder alle, ich täte es trotzdem. Ist es nicht so? Und wären die Fotos noch so schlecht, weil zum Beispiel immer noch der Fettfleck die Linse verschmiert und ich das nicht raffe oder es jemand bemerkt und ich wie Micha da stehe, der dummerweise den Farbfilm vergaß, niemand könnte mich daran hindern, sie hochzuladen, in meinem Blog zu präsentieren und mich ganz allein daran zu erfreuen. Das ist es doch, das ist doch das, was Bloggen ausmacht. So jedenfalls steht es in diesem Bloggermanifest, immer noch unveröffentlicht und nun inzwischen im Norden der Welt zwischen Maulwurfhügeln leise vor sich hin gammelnd, nur noch die Kühe interessieren sich dafür. Egal.

* Noch nicht einmal für diese Überschrift muss ich mich entschuldigen.
 
Mo, 22.10.2007 |  # | (562) | 2 K | Ihr Kommentar | abgelegt: blogosophie



 

windräder, irgendwo im norden der welt Heute Nacht überrumpelte mich ein Traum: Ich, unterwegs als rasender Deutschlandreporter oder Weltreporter oder Irgendwoherreporter, die schönsten Plätze dieses Planeten besuchend, in der Hand eine unglaubliche teure Kamera, die ich wie ein Heiligtum behütete, weil sie mein Heiligtum war, mein Herz, mein alles und ich schoss Fotos, für die ich mich selbst bewunderte (Qualität!) und später schrieb ich im Stile eines erfahrenen Drei-Sterne-Kolumnisten ein fesselndes Manifest über die Lust und den Frust des Bloggens, das so unglaublich positiv rüberkam und mir drei Tage lang Besucherzahlen in fünfstelliger Höhe bescherte, was mich allerdings aufgeschreckt aufwachen ließ und mir klitzekleine Schweißperlen auf die krausgezogene Stirn zauberte. Vielleicht fiebre ich, ja, doch, ich glaube, ich muss in den Norden der Welt, Ebbe und Flut und frische Luft, na ja, Sie kennen das ja.
 
Fr, 12.10.2007 |  # | (1117) | 10 K | Ihr Kommentar | abgelegt: auf der borderline nachts um halb zwei



 

Großstadtfieber

Ich bin allein. Aber das ist nicht schlimm. Manchmal bin ich dabei einsam, das schmerzt dann ab und zu, aber vom Grundgefühl her ist es angenehm. Ich bin freiwillig allein, es ist so wunderbar ruhig und beschaulich und alles ganz zwanglos, von den eigenen Zwängen einmal abgesehen, man muss sich mit niemandem auseinandersetzen, quälen, keine Rücksicht nehmen, Kompromisse finden, die letztendlich immer faul sind. Es gibt Leute, die erträumen sich ihren Traumpartner und je länger sie dann allein sind, um so idealer wird ihr Idealbild von einem Traummenschen, so dass am Ende kaum noch oder besser gar kein Platz mehr für reale Personen bleibt und sie nur noch von und mit ihren erdachten Traumbild zusammenleben. Vereinsamt. Mir ist das egal. Mein Job füllt mich nicht aus, dafür schreibe ich oder setze mich nachts in die Mitte meines Wohnzimmers und lausche der Stille. Die ist natürlich nicht absolut, irgendwo knarzt, kratzt oder quietscht es immer, schlafende Menschen ächzen in ihren Betten, stöhnen, schreien oder lachen im Schlaf, draußen randalieren ein paar Jugendliche, es fahren Autos, dann wieder Stille. Diese relative Stille erfüllt mich, gibt mir Kraft, ich brauche dann keinen Schlaf, meine besten Ideen habe ich zwischen drei und fünf Uhr morgens.

Sonntags gehe ich in die nahe gelegene Rettungsstelle. Ich nehme mir einen Kaffee aus dem Automaten, setze mich zwischen die wartenden Leute und beobachte sie. Humpelnde, fiebrige, schreiende, weinende Kinder, verstört dreinblickende Erwachsene, mit sichtbaren oder weniger sichtbaren, aber dafür am gequälten Gesichtsausdruck erkennbaren, inneren Verletzungen, Schmerzen, all dies schaue ich mir an, nicht aus Sensationslust, nicht, um mich am Leid anderer Menschen zu laben, nein, mich interessieren allein die Geschichten, die sich hinter den Kulissen verstecken, die Wahrheit, der Schmerz, der hier so lange ausharrenden Menschen, die Geschichten ihres Leids. Selten unterhalte ich mich mit jemandem, meist versuche ich anhand von Gesten, des Gesichtsausdrucks, der Körperhaltung und ab und zu gesprochener Sätze das Schicksal jedes einzelnen Wartenden zu ergründen. Sich prügelnde Männer, die ihre aufgeplatzen Lippen kühlen, Kinder, die sich Fremdkörper in diese oder jene Körperöffnung steckten und nun deren, womöglich operativer, Entfernung harren, sehr oft auch allein vor sich her sitzende Frauen, mit starrem, leicht verwirrten Blick, ohne sichtbare Verletzung. Vieles liegt im verborgenen. Spekulation. Was ist ihr Schicksal? Heute früh, höre ich die eine zu der anderen sagen, als sie aufwachte, schmerzte ihr Kopf so sehr, dass sie sofort wusste, der seit Jahren in ihrem Kopf leise vor sich hin wachsende Gehirntumor habe nun das Entstadium seines Wachstums erreicht und sie müsse sofort in die Rettungsstelle, bevor sie endgültig, einsam und allein in ihrem Bett und mit aufgeplatztem Schädel das Zeitliche segnen. Die andere nickt anerkennend und erzählt eine ähnliche Geschichte, meint, sie hätte irgendetwas am Herzen, alles unheilbar. Später gehen beide raus und rauchen.

Wirklich schlimm sind die Fälle, die mit dem Rettungswagen oder gar Hubschrauber eingeliefert werden. Gestürzte Alte, deren Knochen brüchig sind und bei einem Sturz nachgaben, Opfer von Verkehrsunfällen, womöglich auch noch Kinder, blutende Gesichter, offene Brüche, irgendwann habe ich genug Leid gesehen, genügend Geschichten erdacht, mir ist schlecht vom Geruch des Desinfektionsmittels, von der stickigen Luft und dem schlechten Kaffee, helfen kann ich hier sowieso niemandem, ich gehe. Ich verlasse die Rettungsstelle in Richtung Park, in dem ich mich beruhige, herunter komme, langsamen Schrittes dem aufgeregten Zwitschern der Vögel lausche, ein paar Menschen spielen mit ihren Kindern Ball oder werfen Spielzeuge für ihre Hunde, es ist mild und angenehm, die frische Luft tut gut, sie schmeckt jetzt ganz frisch und weich. Den Abend verbringe ich vor dem Computer, ich lese Blogs, immer in der Hoffnung, jemanden zu finden, dem es genauso geht, wie mir. Verlorene Zeit, verlorene Welt, Einsamkeit und dann wieder die Stille der Nacht mit ihren Geräuschen, ich bin allein, aber nein, nicht doch, das ist überhaupt nicht schlimm.
 
Do, 11.10.2007 |  # | (1038) | 3 K | Ihr Kommentar | abgelegt: blogosophie



 

Auslauf

Das Gefühl geistiger Inkontinenz. Alles entweicht, irgendwie, ungewollt. Draußen: Sonne. Innen: Grau, Brei, ein paar abwegige Gedanken, darf man sich nicht drüber beschweren. Was fehlt? Ausdruck, Unbeschwertheit, ja, vor allem die. Ein Leben zwischen Excel-Tabellen und Word-Dokumenten, bleibt nicht viel Platz für alles. Besonders interessant die Funktion Inhalte einfügen.... Wenn das mal so einfach wäre. Ich schau mir inzwischen lieber Fotos an, Kommentare bitte weglassen, vor allem die, ja, genau die! Leise vor sich hin bloggen, entweichen, laufen lassen. Manchmal möchte ich sagen: Sie stinken mich an. Aber dann? Das vergeht wieder. Im Notizbuch blättern und sagen: Ach ja. Stimmt. So sehe ich das immer noch und dann Musik. Harmonie ist eine Strategie - Kann man so sehen. Ich, nur ich, ganz allein, Chef, keiner redet mir da rein und so wird es weitergehen.
 
Mi, 10.10.2007 |  # | (1467) | 9 K | Ihr Kommentar | abgelegt: fragmente



 

Herbstsplitter

Am Morgen, Frühstück, Kinder hampeln hampelmännisch und verhöhnen Mohnbrötchen, in der Zeitung ein Nachruf, Walter Kempowski, spontane Betroffenheit wegen stetig aufsteigender Sympathie. Ach, hätte ich doch... Und dann auch noch ein Interview mit Grass, letzte Woche, er war kein Spielvater. Gewissen.

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Wir schneiden uns durch das vergehende Grün der vergangenen Saison und hinterlassen eine wunderbare, dunkle Erdwüste, feucht und nach Vergängnis riechend. Leise das Wort Saison aussprechen, wie Benn, der über die aktuellen Romane der Saison sprach. Im nächsten Jahr kommt alles wieder, die Äpfel sind riesig.

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song to say goodbye

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Und der Ganter Josef sprach zu Gans Sybille: Komm, wir schnappen unsere Sachen und hauen ab, mit den anderen, in Richtung Süden. An meinem Schnabel waren heute Morgen kleine, silbrige Eiszapfen, meine Flügel ein wenig angefroren, lass uns abhauen, in den Süden, Wärme, Sonne, glitzerndes Meer und genug zu fressen. Und so zogen sie mit den anderen, erst zu den großen Sammelplätzen und dann später in Richtung Süden. Fort.
 
Mo, 08.10.2007 |  # | (484) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: fragmente



 

Y2K

(...)

aus dem Tagebuch "Darf ich das so notieren?" von Win K., Eintrag vom 04.10.2000

Gegensatz. Ende. Ein Ende der Zerrissenheit? Dieses Gefühl, zwei, drei Jahre ist es her, dieses Gefühl, wie ich sie küsste, es war noch dunkel draußen und ich küsste ihre nackte, warme Schulter, die so gut roch, nach ihr, nur nach ihr. Hey, sagte ich ganz leise, steh auf, wir fahren los. Sie schaute ganz verschlafen, halb geöffnete Augen und dann lächelte sie, dieses absolut einnehmende Lächeln, dem man zu keiner Stunde des Tages widerstehen konnte. Wir fuhren los und den ganzen Tag hatten wir beide dieses Gefühl, ein Kribbeln, das war ja unbeschreiblich und dann gingen wir Hand in Hand den Strand entlang, den ganzen Tag. Mehr taten wir nicht, wir spazierten Hand in Hand und schauten auf das Meer, das ruhig vor sich hin schaukelte, ein paar Möwen schwebten über dem fast spiegelglatten Wasser und es war kalt, wunderbar kalt, so kalt, dass wir uns ganz eng aneinander schmiegen mussten, so wurden wir also eins, aus dem ich und du ein wir und beide hatte wir dieses Gefühl der Einzigartigkeit, ja, fast Vollkommenheit.

Dieses Gefühl also, es war wieder da. Der Himmel blau, absolut wolkenfrei, perfekter Herbsthimmel, viel zu perfekt, denn nichts und niemand kann jemals perfekt sein, alles hat irgendwo eine dunkle Stelle, jeder eine Kante, aber das ist es doch, was uns lieben lässt. Wir. Gibt es wieder ein wir? Monatelang du und ich, nebeneinander fuhren wir, irgendwie, der eine überholte den anderen, ab und zu rammten wir uns, holten uns Dellen und Kratzer, aber wir waren immer nur du und ich. Nie wir. Und jetzt? Hand in Hand, der blaue Himmel, Menschen strömen durch die Straßen, Feiertag. Du, hast du am Telefon gesagt, ganz schüchtern und zögerlich, mit brüchiger Stimme, tagelang hatten wir nicht mehr miteinander gesprochen, du, ich möchte dich sehen, geht das? Und ich freute mich natürlich, weil deine Stimme nicht nach Ende klang, sondern nach Anfang. Natürlich! Natürlich! Sofort, ich war auf einmal ganz euphorisch, dämpfte mich aber dann. Was, wenn? Was, wenn es das letzte Mal ist? Was, wenn es endgültig vorbei ist? Nein, nein, das ist es nicht, deine Stimme klang nach Anfang, nicht nach Ende. Und dann sah ich dich, das war unglaublich, denn sofort war dieses Gefühl wieder da, du, ich, wir am Strand, wie ich dich zart weckte, dieser Tag, die letzten Jahre, alles und dann die letzten Monate und unsere unglaubliche Dummheit, denn in dem Moment, in dem wir uns wieder sahen, jetzt, hier, wussten wir es, wir wussten es einfach, die letzten Monate, reine Dummheit von uns, Idiotie, es gibt ja nichts zu Deuten, zu Zweifeln und doch taten wir es, erst du, dann ich, wir beide und verletzten uns gegenseitig, als wäre alles Kampf und jetzt? Jetzt waren wir hier.

Blick über die Stadt. Ich nehme dich in den Arm, altes Gefühl, ganz neu gefühlt. Schön. Mehr als das. Wir lächeln uns an, küssen uns, du riechst gut, so gut. Und nun? Lass uns abhauen, sagt Bonnie zu Clyde, ganz weit weg, alles neu machen, anders, besser. Geht nicht, Baby, hier und jetzt müssen wir klar kommen. Aber, die Stadt ist groß und anonym, hier geht das. Versprich mir, sagt sie, dass uns das nie wieder passiert. Das kann ich nicht. Ich kann dir das nicht versprechen, du weißt doch, das schleicht sich von hinten an und würgt dich dann unbarmherzig, aber jetzt sind wir hier, haben es abgeschüttelt, wir wissen jetzt wie, lernen vielleicht aus unseren Fehlern, hoffentlich. Zieh wieder ein, sagst du, so schnell wie möglich und ich schau dich an, weil ich das gar nicht glauben kann, gestern stand ich noch am Abgrund und heute flieg ich einfach drüber weg? So schnell, frage ich dich und du lachst. Na klar, H. und W. sind doch schon längst genervt von dir, heulst da immer rum und jammerst über dich selbst und das schlimmste ist, wenn du nachts deinen Kopf gegen die Wände haust, besoffen und genervt von dir selbst. Schatz, sagst du, wir haben doch beide Fehler gemacht und irgendwann muss doch mal Schluss sein, mit dem Gezeter, ich will dich, das ist so glasklar und du mich, das spüre ich. Ich bin baff. So viel Scheiße die letzten Monate und jetzt so viel Vernunft?

Abendsonne, wir laufen immer noch durch die Stadt, halten uns fest und träumen vom Meer, vom Strand und den Möwen. Wir wollen nicht vergessen, wir wollen aber nicht ständig an die vergangene Zeit denken, an die Dunkelheit, Neuanfang, andere Vorzeichen, wir haben Abgründe gesehen und unsere Grenzen kennen gelernt. Jetzt: Kribbeln, Berührungen, Worte, Phantasien, irgendwann wird alles wieder eins und die Nacht unendlich, draußen ist es dunkel, Kerzenlicht, diese wohlige Wärme, es riecht, wie es immer riecht, zu Hause, wie es riechen muss, es fühlt sich gut an, richtig, und Liz liegt neben mir, wir schweigen die Decke an und träumen, gemeinsam, alte Träume und neue und versuchen, über das Vergangene zu lachen, obwohl es nichts zu lachen gibt, und schauen nach vorn, Zukunft, ein warmes, wohliges Wort, in diesem Moment.

(Ende)
 
Do, 04.10.2007 |  # | (1436) | 4 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Schreib mal wieder



 

Von der Heimkehr an alte Plätze, vormals Heimat, versteckt unter dichtem Herbstnebel, der hier scheinbar das ganze Jahr für Stimmung sorgt und den Leuten einen durchaus dauerhaft depressiven Gesichtsausdruck verschafft und einer Fahrt, die mehr Flucht ist, an den Ort, der sich mehr nach Heimat anfühlt, als die verlassenen, grauen, alten Plätze es jemals taten. Beim Blick aus dem Fenster der Bahn darüber nachgedacht, ob die Leute, die Berlin so verabscheuen, jemals diese Plätze sahen, dies hier überhaupt einmal sahen oder ob sie bereits vom hysterischen Treiben der Massen in der sogenannten Mitte der Stadt abgeschreckt wurden. Allerdings fehlt mir der objektive Blick auf diese Stadt, trotzdem kann ich die Abneigung gegen sie ab und zu verstehen.
 
Di, 02.10.2007 |  # | (1131) | 10 K | Ihr Kommentar | abgelegt: Berlin



 

Herbstlich schleichende Melancholie, angetrieben von leichtem Nieselregen und grauen Wolken, Müdigkeit, Angst, Zweifel, alles und jeden in Frage stellen, Mauern bauen und wieder einreißen, lieben, hassen, vermissen, verzweifeln. Und warten. Musik hören, es besser lassen, es gibt immer wichtigeres als irgendwas.

ich bin nicht leblos solange ich schreibe.
 
Mo, 01.10.2007 |  # | (471) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: fragmente



 



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Letzte Aktualisierung: 03.06.2024, 07:57


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