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![]() 5 Jahre, bitterkalter Abend, mit dem Auto über die Straßen geholpert, jedes Rucken des Wagens eine Qual, die gepackte Tasche auf dem Rücksitz, alles fühlt sich an, wie ein kräftiger Schlag in die Magengrube. Es geht los, es geht los. Hektik bleibt aus, alles so, als ob man es schon einmal durchgespielt hat, unaufhaltsam durch die Dunkelheit, später gedämpftes Licht, alles neu, alles anders, hilflos daneben stehen, nichts wirklich tun können, außer da zu sein, das Wunder bewundern ohne zu begreifen, nicht wirklich mitfühlen können, nichts ändern können, der Moment, an dem man eins wird, wie am Anfang, geschafft, alles so zart und zerbrechlich, so klein, so vollkommen, Stille. Einsam mit einem Hochgefühl, einem unglaublichen Kribbeln im ganzen Körper, durch die dunkle, leere Stadt fahren, alles andere ist egal, es gibt nur diesen einen wunderbaren Gedanken. Selbstvergessen den Rauch in die kalte Luft atmen, sich einen ordentlichen Schluck gönnen, glücklich zum Telefon greifen, scheiß auf die Uhrzeit, schnell die Nummer wählen: Ja, er ist da.
Anstatt eines kleinen gelben Klebezettels "Ihr habt mich heute wie ein Arschloch behandelt." - Bitte einmal vor den Spiegel stellen, alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen, tief durchatmen, an all die guten Vorsätze denken, die nächtelang gewälzt, mit der Realität und der Vergangenheit fein säuberlich abgestimmt wurden, die Unterschiede klar machen, dann langsam losgehen, mit gequältem Blick, weil das die Situation ist, die in der Liste der zu vermeidenden mit "Never, never, never." markiert war, ein langer, tiefer Blick in die Augen, eine Umarmung, der Versuch einer verständlichen Erklärung und ein freudiger "Wir-sind-Kumpels" - Handeinschlag und am Ende der etwas bedröppelte Blick mit dickem Fragezeichen auf der Stirn. Einzelkinder haben es einfacher.
Frau Blüte hatte gefragt und ich wollte nicht ihr blütenreines Blog beschmuddeln. Darum jetzt hier: Schweinefüßchen.
Vorankündigung [Aus der Rubrik: Talente früh gefördert] Ich setzte es mal auf den Jahresplan 2007/ 2008. Es gibt da einen, der erzählt mir immer ganz tolle Geschichten, die er sich selber ausdenkt, von Indianern, Cowboys, Rittern und Piraten, mit wunderbar viel Phantasie und manchmal mit Wörtern, die man dem Knirps nie zugetraut hätte. Sobald er schreiben kann, mach ich ihm so ein blogdings auf, ich vermute, dass er das ganz toll finden dürfte, "mach mal was mit tieren" ist ja jetzt schon ein Favorit. Und natürlich die "Gesichter". Also aufgepasst, ein Trend für ca. 2008: Bloggender Knirps.
Immer wieder im Angebot Verschnupfte Kindernasen.
Hagelnüsse.
Wortkreationen II "Ich nehme noch den Muskelkater mit." "Wen?" "Na hier, den Muskelkater auf dem weißen Pferd, mit Schwert." "Ach, du meinst das Musketier." "Genau, das Muskeltier."
Wortkreationen Angesichts steigender Außentemperaturen plus Sonnenschein: Krokusnüsse und Schneeflöckchen (die da, mit den weißen Blüten).
Schön zu sehen, dass ca. 25 Jahre alte Spielzeugautos einer Firma namens "Matchbox" auch heute noch in Spielzimmern willkommen sind. "Papi, Papi, das sind doch "hot wheels"?" "Nee, die gabs damals noch nicht, das sind die einfachen Matchbox. Außerdem sind diese "hot wheels" doch solche komischen Flitzer." "Ist doch egal, kuck doch mal, das Zeichen hier hinten drauf, das sind auf jeden Fall "hot wheels."
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Letzte Aktualisierung: 03.06.2024, 07:57 Links: ... Home ... Blogrolle (in progress) ... Themen ... Impressum ... Sammlerstücke ... Metametameta ... Blogger.de ... Spenden Archiviertes:
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