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Kompliziertes kompliziert machen, um es einfacher verstehen zu können. Und während ich noch diesen oder jenen Gedanken durch das Stundenglas zwischen meinen Ohren rieseln lasse, schaut sie mich an und sagt etwas. Kein Wunder, sagt sie, vor dem leuchtendenden Monitor sitzend, kein Wunder, dass du immer die Einser abstaubtest, die Dinge, die du schreibst, versteht wirklich niemand. Ja, aber ich kann es doch gar nicht anders und wichtig ist es schon gar nicht. Komm, sage ich, heute gibt es etwas zu feiern, ein Tag, an dem man "Ach, weißt du noch." sagen sollte und vielleicht etwas chinesisches kochen.
 
Mi, 19.12.2007 |  # | (496) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: melancholie



 

Angebot

Übrigens: Wir haben ihn schon einmal vorsorglich in unsere Obhut genommen und ähem vermieten ihn kostengünstig. Rentier-Schlitten (wenn gewünscht auch mit diesem rotnasigen Rentier), Rute, ein Sack voll mit Nüssen und Trockenobst (biologischer Anbau, politisch korrekt) etc. kosten extra, können Sie mit Gedichten, Weihnachtsliedern oder -geschichten aufwarten, gibt es einen Preisnachlass. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

[via ]
 
Di, 18.12.2007 |  # | (685) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: trends



 

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Dein gut ist mein gut
Dein schön ist mein schön
Dein wahr ist mein wahr
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Sa, 15.12.2007 |  # | (634) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: fremde feder



 

Major Tom

Der große Vorteil meines Aufenthaltes auf dieser Raumstation ist der Abstand. Nur hier gewinnt man wirklichen Abstand zu allem, zwangsläufig, mehrere tausend Kilometer über dem blauen Planeten. Obwohl, in der Sahara oder in der Antarktis könnte es wohl ähnlich still und leer sein. Aber weniger komfortabel. Jedenfalls habe ich hier meine Ruhe und wenn mir das ständige Labern der Controller aus dem Kontrollzentrum ("Alles roger da oben?") auf die Nüsse geht, schalte ich den Kanal einfach stumm: Houston, we have no problem. Toll sieht das von hier oben aus, alles, vorhin kam die Sonne wieder rum und ich konnte in Ruhe die abschmelzende nördliche Polkappe betrachten, ein paar Eisbären ertranken oder verhungerten ("Och, Knut."), irgendwo verschwand wieder eine kleine Insel, bei uns sitzen Sie in der ersten Reihe und mit dem Zweiten sieht man hier oben durchs Eletronenteleskop besser als da unten. Alles öffentlich-rechtlich. Dann träumte ich. Vor meinem Auge sah ich riesenöltankergroße Arche Noen (stimmt das so?) den sterbenden Planeten verlassen, darauf Menschen und Tiere (aber nur die Guten), jedes Raumschiff angeführt von einem Captain namens William T. Kirk Shattner, eine billige Kopie dieses berühmten Enterprise-Mannes, der die Leute mit Durchhalteparolen auf das Leben 2.0 auf der Erde 2.0 einstimmte. Es kann nur besser werden.

Die Menschheit machte sich also vor meinem geistigen Auge auf, in weite Fernen, in Richtung Planet xy327, ein erdähnliches Kügelchen, weit weit weg von der alten gammligen Erde, auf dem die Überlebenden ihr altbekanntes Leben in Ruhe weiterführen können, vorerst ohne Katastrophenalarm und mit riesigen Rohölvorkommen, wird dieser Planet die Menschen länger aushalten? Ich aber bleibe hier in meiner kleinen, gemütlichen Raumstation und mache es mir gemütlich. Jetzt auch mit Adventskranz, aber bitte kein offenes Feuer. Ein netter Ingenieur installierte mir eine komplette Kinoanlage mit tollstem Sound und packte mir praktischerweise die gesammelten Werke menschlicher Kinogeschichte ein, auch ein paar Fernsehserien sind dabei, Sopranos und so, also lehne ich mich zurück und genieße völlig losgelöst und in aller Ruhe die Überbleibsel der eher guten Versuche menschlichen Entertainments (der Mann hat Geschmack - endlich mal alle Folgen "Twin Peaks" in Ruhe schauen, da hat der doch tatsächlich diese Goldbox beigepackt), während die da unten weiter an den riesenöltankergroßen Menschheitserrettungs-Raumschiffen basteln (das erinnert mich irgendwie an "Civilisation") und versuchen, vor sich selbst wegzulaufen.
 
Fr, 14.12.2007 |  # | (635) | 3 K | Ihr Kommentar | abgelegt: verstaendnisuebung



 

Gedankengang

Musik. Ja, Musik, das geht immer. Pulsschlag, im Takt, Musik also, immer Neues entdecken. Neuland. Und dann Bilder. Bilder, lieber als Texte, alles inzwischen viel zu anstrengend, obwohl, dieser eine geht und bringt eine neue Idee, aha, eine Idee, da ist sie, aufgeschnappt und eingepackt, ein Text, kein Blog, nein, nein, bloß nicht, Ausgeburt der Langeweile, nein, sogenannte Weltliteratur, wenn das der Autor wüsste, er versteckte sich hinterm Ofen, ist aber nicht mehr, der Gute. Also ein Text, eine Idee, denn da gab es das passende Bild dazu und auch das Wetter spielte mit und die Musik, ja, die passt ja immer, aber irgendwo auch wieder langweilig, die Idee, statisch und dynamisch zugleich, statisch die Handlung, dynamisch die Gedanken, Assoziationen. Also, eine Musik mit Bildern und Texten, hätte der Tag doch mindestens noch achtundvierzig Stunden mehr.
 
Mi, 12.12.2007 |  # | (501) | 2 K | Ihr Kommentar | abgelegt: fragmente



 

Windpark



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Di, 11.12.2007 |  # | (700) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: bilder erklaeren die welt



 

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Bilanz: Zwei Bände "Harry Potter" in fünf Tagen ausgelesen, was auch immer mich anspornte, wohl allein die Frage nach dem Unsinn im Sinn. Oder so. "Schneewittchen und die 7 Zwerge", davon zwei weiblich, in der Schule wird auch nur mit Wasser gekocht, denn die böse Stiefmutter musste am Ende nicht auf glühenden Kohlen tanzen und kam auch nicht zu Tode, ansonsten wunderbar. Eine Fahrt im Riesenrad - ich bin ein Schisser. Glühwein. Einen tot geglaubten Staubsauger zum Leben erweckt, einem weiteren Haushaltsgegenstand künstliches Leben eingehaucht (DVD-Player), beim Kartenspiel nur zweiter geworden - Glück in der Liebe? Wahrscheinlich. Einen Weihnachtsbaum erlegt, zünftig beim Händler, nicht im Wald, man muss noch Steigerungsmöglichkeiten offen lassen, allerdings ließ man von mehreren Seiten durchblicken, dass die Perfektion eines nicht lebendigen und wiederverwendbaren Baumes auch geschätzt würde. Blasphemie! Wo bleibt da die Kültür!? Kürzlich las ich, dass diese echten, duftenden Weihnachtsbäume, so nicht im heimischen Wald von Hand geschlagen und mit dem Pferd nach Hause transportiert, ökologisch bedenklich sind. Also doch die wiederverwertbaren? Mit Tannenduftspray? Es kommt ja nur auf das Feeling an. In zwei Wochen ist es soweit, DAS Geschenk ist schon da. Ja, wie geht das denn? Was denn noch? Und dann alles hier auch noch im Poesieälbchen breittreten, überhaupt völlig uninteressant for the professionellen Journalisten from the Süddeutsche Zeitung. Mir doch egal. Demnächst noch mehr unprofessionelles Zeug, ich hab da meine Meinung.
 
Mo, 10.12.2007 |  # | (592) | 7 K | Ihr Kommentar | abgelegt: reality blogging



 



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Letzte Aktualisierung: 03.06.2024, 07:57


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