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![]() Immer noch im Norden "Alte Liebe" - ein heimkehrendes Schiff tutet laut in den krachenden Wind, Matrosen jauchzen an Deck, freuen sich auf den lang ersehnten Landgang, im Hintergrund schiebt sich ein Containerschiff vorbei, das Wasser ist braun, sandig, die Elbe schiebt unermüdliche ihre Fluten in die weite Mündung, es läd nicht zum Baden ein, so wie das blau-grün schimmernde Mittelmeer oder der dunkelblaue Atlantik, über allem eine graue Wolkensuppe, kalter Wind und Salzgeschmack auf der Zunge. Hier sollte man wohl ein Gefühl von Heimat oder Vaterland oder so bekommen, jedenfalls frage ich mich, nebenan ein Denkmal für im 2. Weltkrieg gefallene Matrosen, dieses Gefühl stellt sich aber nicht ein, Heimat, na ja, vielleicht, ein wenig, Vaterland, nein, eher nicht. Ja, es ist schön hier und auch woanders, aber kein Grund, es zu vergöttern, in gleißendes Licht zu tauchen, erstrahlen zu lassen, es anzubeten, empor zu heben, alles dafür zu geben, das Schwert zu zücken und in den Krieg zu ziehen, nein, dieses Gefühl stellt sich nicht ein, für mich ist das nicht wichtig. Also, zurück in die ländliche Idylle, dort bekannte Geschichten, die sich hinter den fein geputzten Mauern, hinter der reinen Fassade der roten Häuser abspielen, Missgunst, Neid, Liebe, Hass, Verrat, manche Dinge scheinen hier mehr Wellen aufzuwühlen, als zu Hause, vielleicht bin ich auch nur abgestumpft, desensibilisiert, ein die Großstadt liebendes Stadtkind, das hier nicht her passt.
Norden der Welt Weite, immer wieder kleine Wölkchen am Himmel, Weiden, besprenkelt mit Kühen, Schafen, Pferden, Gedanken an Prärie machen sich breit, Windräder, die sich unermüdlich im Gleichtakt drehen, alles wirkt romantisch, spricht die Idyllenader an, lässt schwelgen, in Gedanken und dort hinten der Deich und dahinter ragen Schiffsaufbauten, die sich langsam schaufelnd nach vorne schieben, unaufhaltsame Massen, Fernfahrer auf den weiten Meeren und wenn man in Richtung Horizont blickt, bekommt man ein Gefühl für Unendlichkeit, die unbegreifbar scheint. Immer wieder Dörfer, rote Häuser mit schicken Vorgärten, getrimmter Rasen, stechend grün und darum weiße Zäune, weiße Haustüren, blitzblanke Pflastersteine und vor jedem Haus mindestens ein Volkswagen, denn hier wohnt das Volk. Morgens gibt es die BILD, dort steht alles drin, dazu noch die Zeitung für den Landkreis, auf der Titelseite ein Bild von der Eröffnung eines Museums für gegenstandslose Kunst, aber BILD ist natürlich besser, die deckt die ganzen Schweinereien auf, holt das Schlechte hervor, die Abgründe, vor denen man hier, in der Idylle, geschützt ist, sich geschützt fühlt, hier, im Eva-Herman-Land, wenn man so will, in dem der Vater noch von früh bis spät knuffen geht, bis der Rücken krumm ist und die Mutter den Haushalt schmeißt und natürlich die Kinder betreut, so wie es sein soll, sein muss, es gibt kaum Alternativen, das Greuel ist der Moloch Großstadt, vor allem "die da in Berlin". So hört man es jedenfalls, ab und zu. Schaut man hinter die Kulissen, erkennt man allerdings kaum mehr Unterschiede zur Großstadt. Dramen, Schicksale, Alltag, hinter der Fassade ist nichts anders, hier, dort, das ist doch einerlei, das sind doch alles rein menschliche Probleme und während hier die Hektik der Großstadt, das Anonyme, die Ansammlung von Gesocks als Brandbeschleuniger herhalten muss, dient dort das dörfliche Einerlei, die leere Dorfstraße am Samstagabend oder das Schützenfest als Problemkatalysator. Letztendlich gibt es wohl kaum Unterschiede, im menschlichen, nur die Luft ist am Ende besser, gesünder, verträglicher und wenn man raus geht, hat man auf jeden Fall seine Ruhe.
Ruhe! Jetzt! Meer! Homeland, dann Friedrichshain, ab Mitte wird es ekelhaft. Besoffene, Überreste einer dekadenten Nacht. Nichts gegen Dekadenz, aber wo sind die Frauen? Seid ihr alle nur noch aufgehübschte Metro-Typen, die sich in Kanak-Sprak unterhalten und in Ecken pinkeln? Keine Frauen am Horizont, dafür Typen, die sich prügeln, die irgendwie irgendwas rufen, in den Sonnenaufgang, den sie nicht zu schätzen wissen. Tacheles, Pisse, Kotze, es stinkt in jeder Ecke, zwei Typen wühlen in Mülltonnen, das ist mein Bild von Mitte. Jetzt. * Nebenan ein vermuteter Antityp. Bemühter Gegensatz zum Allgemeinen, ganz hübsch gelungen, nur das "Wir sind Helden" - T-Shirt passt nicht ganz zum Image und die arschbeweihte Freundin. Schubladendenker, ich. Egal. Bin ja auch kein Antityp. Äußerlich. Innerlich wäre ich gern Benn. Was hört er da? Ich kanns nicht hören. Sie steigt ein. Schwarz dominiert. Schwarze Haare, schwarze Nägel, schwarzes T-Shirt (ohne Totenkopf, Totenkopf ist Mainstream) schwarze Jeans, schwarze Sneaker. Geritzte Arme, hört irgendetwas mit vielen lauten Gitarren, warum denn nur geritzte Arme? Worauf man so achtet. * A kauft sich ein Buch, liest es und schreibt darüber. Dann schickt er es B, die liest es, schreibt darüber und schickt es C. C liest es, schreibt darüber und schickt es weiter an D. Sammlung individueller Leseerlebnisse, ohne Belehrungen, streng subjektiv, ein ganz privates Literaturarchiv. (!) * Dank-Bar. Reiner Selbstzweck, kein Kommerz. Schlichtes Design, warme Farben, Sofas, in der Ecke ein DJ, dessen Set ein Experiment mit Fundstücken im Internet frei verfügbarer Musik ist, er findet beim Mixen seinen Sound, minimale Beats und Synthi-Gedudel, trotzdem angenehm, alles im Hintergrund. Auf den Sofas, auf Barhockern und stehend Menschen, sich unterhaltend, ohne vorgeschobene Intellektualität, aber tiefgründig, Gedankenaustausch. Ein paar lesen. Hier tobt nicht das Leben, hier gibt es nicht den neuesten Scheiß, hier geht nicht die Party ab, für diesen Laden wird nicht im werbeinfizierten privaten Frühstücksradio geworben und Tickets verschenkt, hier ist man einfach nur da. Müßiggang. Öffnungszeit von nachmittags um drei bis nachts um eins, der Mensch soll schlafen, nicht nächtelang durch die Gegend zucken, von Drogen angetrieben. Dank-Bar, Traum-Bar. * Sich ab und zu selbst für einen Spinner halten und dann ganz normal sein. Mit Familie und so. Und wissen: The Pills Won't Help You Now * Ruhe! Jetzt! Meer! - Gehaben Sie sich wohl, in den nächsten Wochen. Schreiben Sie was oder lassen Sie es sein, ich werde nicht hier sein, sondern ganz woanders.
Brunsbüttel, Krümmel, die sichersten und zuverlässigsten Kernkraftwerke der Welt. Und am Ende bleibt: Radioactivity!
Irgendwann fangen die Haufen auf dem Schreibtisch an, mit dir zu reden, sie schreien dich an. Spätestens dann sollten Rechnungen, Kontoauszüge und was da noch so herum kreucht und fleucht verbannt werden, um den Rest des kümmerliches Dasein in dunklen, nach DIN geformten Ordnern bis zum Ablauf irgendwelcher Fristen zu fristen. Feierabend.
Landpartie Ein Storch stakst über die feuchte Wiese und lässt sein Schnabel auf und nieder schnellen, weißer Nebel steigt von den Wiesen auf und im verblassenden Abendrot tummeln sich die ersten Fledermäuse. Aus der Garage dröhnt Musik, ich mag sie nicht, ein Mix aus Wolle Petry, DJ Ötzi und Pur. Ich gehe. Der Versuch, den Kleinen zum Schlafen zu bringen, glückt beim ersten Anlauf und ich genieße die langsam aus dem Feld aufsteigende Ruhe. Es ist warm. Die Nacht kommt und das erste Fass Bier ist alle, es wird getanzt, gelacht, viel getrunken und irgendwann geweint. Plötzlich donnert es und es regnet in Strömen, ein Mann sitzt in der Ecke, in sich selbst zusammengefallen, er hält sich an seinem Bierglas und einer fast herunter gebrannten Zigarette fest, über seine Wange laufen Tränen und dabei heißt es doch boys don't cry. Neben ihm die Frau, die er liebt, seit Jahren, nun hat sie sich für irgendwas anderes entschieden, nicht für ihn, nicht mit ihm, schon gar nicht für seine Tränen. Er braucht es nicht mehr versuchen, die Würfel sind gefallen, Würfel, die nicht fallen sollten, aber nichts kommt so, wie es geplant wird, es gibt kein Drehbuch und vor Wochen sprachen sie noch von Silberhochzeit. Sie geht. Es gibt kein Patentrezept, sagt die Liebste während hinter uns der Morgen graut, Grauen, gemeinsam rennt man durch das Leben und irgendwann kommt die Mauer, über die der eine springt und der andere dagegen rennt, dann wird aus dem "Wir" wieder ein "Ich" und ein "Du", später sieht man sich ab und zu und kann sich nicht in die Augen schauen, es bleiben immer Fragen offen. Hätte man dem anderen doch die Hand gereicht und über die Mauer geholfen. Es wird hell und die Musik ist endlich aus, an der Tür hängen schon die Brötchen und es bleibt noch Zeit für ein wenig Schlaf, Dinge spuken mir durch den Kopf, der Liebsten auch, wir schauen uns an und draußen geht die Sonne auf, der Storch stakst wieder über die Wiese und fängt Frösche und der Nebel verzieht sich im Sonnenschein.
Autobahn Monotones Gedröhne, irgendwann wird man ganz weich im Kopf und freut sich über jede Art von Abwechslung. Dann dürfen die Kinder auch mal laut werden. Und dann passierte furchtbares: Ich überfuhr eine Maus. Sie rannte auf die Straße, genau unter die Räder des Familienvehikels und wirbelte dahinter wild durch die Luft. Lebewohl, Maus! Und jetzt weiter mit passender Musik.
Unrund (Mein Auto und ich) Unrund. Motoren laufen unrund, meiner, zum Beispiel, und der des Autos, ich vermute in selbigem einen kabelhungrigen Marder, aber ich stecke ja nicht im Detail und erhoffe mir nun den wertvollen Rat eines Experten, obwohl ich Autowerkstätten nur mit dem Gefühl riesiger Steine im Magen betrete, denn: Wie soll ich jemanden vertrauen, der mir alles erzählen könnte, ich müsste es aufgrund meiner mangelnden Expertise auf dem Gebiet der Fahrzeugmechanik glauben? So geht es mir oft. Meinen eigenen Motor glaube ich jedenfalls zu kennen, zum größten Teil und deswegen weiß ich, dass die Unwucht temporär ist und manchmal sogar, dass ich diese niemandem in die Schuhe schieben kann. Leider. Schutt abladen, anderen vor die Füße werfen, Ignoranz, was erlebt man nicht alles, täglich und steht hilflos vor Scherben und sieht Tränen rollen, bitte nicht weinen. Aber, es ist auch noch nicht so schlimm, dass ich eine entsprechende Werkstatt aufsuchen müsste, mit dem Gefühl von Steinen im Bauch, wer lässt sich denn schon gern in den Motor schauen? Aber auch dies ginge, fällt mir gerade ein, ich kenne Beispiele. Anderes steht also auf dem Heilmittelplan: Lagerfeuerromantik, Einfachheiten, Verzicht, selektiver Genuss, Ideenströme bei blutrötlichem Sonnenuntergang und Kinderlachen. Ach, könnte ich nur Gitarre spielen, ich würde, oder könnte ich doch irgendetwas anderes, etwas handfestes, transzedentes. Aber nein, ich bin von unfassbarem umgeben, von Leben, das ich nicht fassen kann, so sehr ich auch möchte, ich bin kein Handwerker und manchmal läuft der zelebrale Speicher einfach über und der Motor läuft unrund. Ach, wenn ich das nur malen könnte. Fruchtige Kirschen zerplatzten in meinem Mund, während am Himmel Wolkenfetzen zogen - es war ein richtiger Sommerhimmel und feuchtwarme Luft streichelte meine Haut - während ich die Kunstwerke vermeintlich spießbürgerlicher Kleingartenkultur betrachtete, fast einsam und es gibt Dinge, die an einem vorbeigehen, die man aber nicht wirklich verpasst: Flickr, Yahoo, spießige Reihenhausbesitzerchen, moralinsaure Haudraufwienixe, äußern Sie bitte Ihre Meinung, aber doch bitte nicht zu laut und sowieso nicht öffentlich, denn es ist nicht die meinige und dementsprechend falsch (selbsterfundenes Zitat) und heute morgen, kurz bevor ich die ersten nachtschweren Gedanken in meinen schwarzen Block schrieb, entwickelte ich in einem Anfall aktionistischen Poltikbewusstseins noch schnell eine handfeste Kapitalismuskritik, die ich später als naiv-idealistischen Dilletantismus verwarf, bevor ich überhaupt die kleinen, fein erdachten Skizzen zum Verhältnis Preis/ Leistung und Mittelmäßigkeit, sowie Bedürfnis und Einzigartigkeit auf gelben Klebezettelchen anfertigen konnte. Sie waren mir zu unrund. Unrund, alles fühlt sich also unrund an und solange diese Unwucht besteht, zählen nur die kleinen Schritte.
Meer, Meer, Meer und ein paar Steine Eisessen mit der Liebsten am Potsdamer Platz, die Oranienburger Straße hoch und runter und dann die Schweißperlen in der nicht klimatisierten Straßenbahn trocknen, Zeitung lesen, während einem der Schweißgeruch anderer in der Nase brennt und ein paar Straßen away from my home is my castle messerstechen sich ein paar Motorradgangster, Höllenengel und Banditen, ein Polizist haut sogleich auf die Pauke und in der U-Bahn bellt ein Typ halbnackten Frauen hinterher. Willkommen in Berlin, willkommen zurück, ach könnt ich nur, ach nein, so ist es auch ganz gut. Ich schaue am liebsten voraus und nicht nach oben, das kann man am Strand von Ahrenshoop ganz toll, nach vorne schauen und so ungestört zwischen Steinen und Muscheln und der Hund apportiert selbst Felsbrocken, aber ich will hier den Darß nicht loben, sonst wollen Sie alle noch da hin. Wenn man bedenkt. Ab und an dachten wir daran, uns einen heiligen Damm zu bauen, ohne Zaun und dem ganzen Trara, über uns Jagdflugzeuge, auch mal im Tiefflug, obwohl wir doch recht weit weg waren und dann verbrannten wir uns die Gesichter. Das tat weh, aber ist auch ein wenig Souvenir, Zeugnis immer noch vorhandenen kindlichen Ungehorsams gegenüber elterlichen Worten von damals: Immer eincremen, wenn ihr in der Sonne seit. Nö. Vergessen. Toll, toll, toll möchte ich nun täglich rufen, in Erinnerung an Vergangenes, aber das wäre ja fast zu überschwänglich, Ostsee raus, Alltag rein und demnächst mal wieder Meer für ein ganzes Wochenende? Alles möglich, im Osten ist ja nicht nur Untergang, auch wenn der Besuch eines Supermarktes in Ribnitz-Damgarten anderes anzeigte, ab und zu geht im Osten auch mal die Sonne auf und so ist der Lauf der Zeit, Lauf der Zeit, das spukte letzte Woche täglich durch meinen Kopf. Schwarz, weiß, ich mag es auch mal bunt, nicht zu sehr, aber trotzdem und damit kann ich auch Frau Schlüssis Frage wunderbar beantworten: Jein. Ich bin ja nicht jeden Tag gleich und deswegen auch nicht immer gut, mal liegen die Haare, mal nicht, heute Schmusebär, morgen Rumpelstilzchen, aber im Großen und Ganzen kann ich mit mir leben. Jetzt, also im danach, habe ich Ideen, die ich vorher nicht hatte, und Richtungen, neue vor allem, dafür war das also auch gut. Ich verbieg mich noch zu oft, fiel es mir so nächtens ein, beim Anblick des Sternenzeltes, ein wieherndes Hühühü im Hintergrund. Nein, weniger verbiegen steht jetzt also in meinem Muttiheft, virtuell natürlich und wenn Sie wirklich wissen wollen, wie es war, dann hören Sie sich doch "Ein Tag am Meer" von den Fantastischen Vier an oder irgendwas von 2Raumwohnung, leise, riesel, tröpfel, Schaum oder dieses eine Lied, ein Typ singt und auch eine Frau, englisch, aber erst einmal wird gepfiffen, ganz aktuell und ich hab keine Ahnung, wie das Ding heißt. Sachdienliche Hinweise?
Ein Bett im Rapsfeld Meine Güte, denke ich mir, was bin ich wieder launisch, mal hüh und dann doch wieder hott, das gibts doch gar nicht. "Schön, dass es dich gibt." - das hört man ja nicht so oft, aber gern, irgendwann wird so vieles normal und vorgestern sagte mir jemand: "Aber ich möchte doch nur gemocht werden." Ja, wer möchte das nicht, aber letztendlich ist das doch auch eine Sache von Geben und Nehmen und vielleicht sollte man da auch mal aufs Gleichgewicht achten, nich? Und manchmal klappt nicht einmal das. Allerdings stickte ich mir diesen Spruch gleich ins verknotete Taschentuch, denn wer klug spricht, sollte nicht Wein predigen und Wasser trinken oder anders herum und sich auch mal an den eigenen Zinken fassen. Berlin, na ja, immer kann man dich auch nicht leiden, also verzeih mir bitte, denn meine Seele verlangt nach blühenden Rapsfeldern mit einsamen, weit ausladenden Bäumen darin, unter die man sich legen kann und irgendwas zum weit in die Ferne schauen, das klingt jetzt vielleicht sprachtechnisch suboptimal, kommt aber von ganz dort drinnen und das ist doch wichtig beim Bloggen, oder? Herzblut und ein bisschen Kinderstube. Beschimpfungen und Dämlichkeiten hinter großen Toren, na ja, dieser Hinweis musste jetzt mal sein, bei solchen Dingen bekomme ich Sodbrennen und wenn ich Sodbrennen bekomme, stößt mir so einiges übel auf und meine Laune, na ja. Häuserschluchten good bye, ihr engt mein Blickfeld ein und dann noch diese Leute in der Straßenbahn, Bier und Schweißgeruch und dann noch dieses nutzlose Gerede, Geschwätz möchte ich es nennen, wo ich wieder bei den Blogs bin, na ja, nicht bei allen, ich will meine Ruhe haben und Musik. Überhaupt Musik, höchstens noch schöne Fotos lassen mich so schön schwingen und tüürüülüü durch die Gegend schweben, Musik schafft bei mir Räume, in denen ich träumen kann oder denken oder schreien oder ganz leise sein, ganz für mich allein. Das schafft nicht einmal ein Buch, auch kein gutes, oder ein wirklich gutes Blog oder eine schöne Mail, ja, wo bleiben eigentlich die ganzen Mails, auf die ich warte? Euch schick ich noch mal eine, pah. Egal, denn ich träume jetzt nur noch und winke ganz melancholisch und doch lachend dem Fernsehturm zu, auf dass er noch steht, wenn ich genug durch blühende Rapsfelder mit einsamen Bäumen darin gewatet bin und über Sand und Steine, mit Kind und Kegel und der Hund ist auch dabei. Adieu. Und jetzt weiter mit Musik.
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Online seit: 08.02.2006
Letzte Aktualisierung: 03.06.2024, 07:57 Links: ... Home ... Blogrolle (in progress) ... Themen ... Impressum ... Sammlerstücke ... Metametameta ... Blogger.de ... Spenden Archiviertes:
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