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Dauerhafter Rumpelstilzmodus, die Puppen tanzen nicht in meinem Takt und ich muss immer die Keule schwingen. Keulenschwingender Neandertaler, instinktives Handeln, nichts wissen. In der Nacht fiel mir der Himmel auf den Kopf und ich ertrank in tiefen, schwarzen Fluten, immer noch strömt das Wasser, jetzt aber tröpfelnd die blanke, kalte Stirn herunter und auf dem Monitor blinkt in grün die Frage: Was kommt noch? Ja, was kommt denn noch, du nerviges Ding? Das ist doch überhaupt die alles entscheidende und am Ende gar wichtigste Frage. Was kommt noch? Ach, wie gut das niemand weiß, na ja kennt man ja.
 
Di, 29.05.2007 |  # | (503) | 4 K | Ihr Kommentar | abgelegt: schleichender wahnsinn



 

Meer



Kaum bin ich hier, will ich auch schon wieder weg. Mist, verdammter, immer wieder Rumpelstilzchenmodus.
 
Fr, 25.05.2007 |  # | (668) | 6 K | Ihr Kommentar | abgelegt: schleichender wahnsinn



 

...Es macht auch keinen Spaß, morgens um 5.00 Uhr mittels einer Zentrifuge seinen Hämatokritwert zu messen...*

Meint ihr, es macht Spaß, sich jahrelang auf dem Hometrainer einen abzuhecheln, dreimal in der Woche Spinning-Kurse zu besuchen und gleichzeitig jede müde Mark in den Sparstrumpf zu stecken, nur um sich irgendwann so ein Rennmaschinchen zum Treten leisten zu können, um dann wiederum wie ihr, ihr vermeintlichen Helden vom Mont Ventoux, bei 40 Grad über irgendwelche Bergriesen zu holpern, obwohl man kein Wort französisch sprechen kann? Meint ihr, das macht Spaß?

[Ja, ja, ja, irgendwo hatte man ja noch dieses klitzekleine Stückchen Idealismus, das nun auch noch begraben wird. Ich schau demnächst nur noch Tierdokumentationen.]
 
Do, 24.05.2007 |  # | (748) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: dinge, die die welt nicht braucht



 

Sexy Girl, ist ja schon Sommer, im Frühling, da kann man das ja hören und sehen. Bin ja auch nur nen Mann.
 
Mi, 23.05.2007 |  # | (684) | 0 K | Ihr Kommentar | abgelegt: musik und so



 

Meer, Meer, Meer und ein paar Steine

Eisessen mit der Liebsten am Potsdamer Platz, die Oranienburger Straße hoch und runter und dann die Schweißperlen in der nicht klimatisierten Straßenbahn trocknen, Zeitung lesen, während einem der Schweißgeruch anderer in der Nase brennt und ein paar Straßen away from my home is my castle messerstechen sich ein paar Motorradgangster, Höllenengel und Banditen, ein Polizist haut sogleich auf die Pauke und in der U-Bahn bellt ein Typ halbnackten Frauen hinterher. Willkommen in Berlin, willkommen zurück, ach könnt ich nur, ach nein, so ist es auch ganz gut. Ich schaue am liebsten voraus und nicht nach oben, das kann man am Strand von Ahrenshoop ganz toll, nach vorne schauen und so ungestört zwischen Steinen und Muscheln und der Hund apportiert selbst Felsbrocken, aber ich will hier den Darß nicht loben, sonst wollen Sie alle noch da hin. Wenn man bedenkt. Ab und an dachten wir daran, uns einen heiligen Damm zu bauen, ohne Zaun und dem ganzen Trara, über uns Jagdflugzeuge, auch mal im Tiefflug, obwohl wir doch recht weit weg waren und dann verbrannten wir uns die Gesichter. Das tat weh, aber ist auch ein wenig Souvenir, Zeugnis immer noch vorhandenen kindlichen Ungehorsams gegenüber elterlichen Worten von damals: Immer eincremen, wenn ihr in der Sonne seit. Nö. Vergessen.

Toll, toll, toll möchte ich nun täglich rufen, in Erinnerung an Vergangenes, aber das wäre ja fast zu überschwänglich, Ostsee raus, Alltag rein und demnächst mal wieder Meer für ein ganzes Wochenende? Alles möglich, im Osten ist ja nicht nur Untergang, auch wenn der Besuch eines Supermarktes in Ribnitz-Damgarten anderes anzeigte, ab und zu geht im Osten auch mal die Sonne auf und so ist der Lauf der Zeit, Lauf der Zeit, das spukte letzte Woche täglich durch meinen Kopf. Schwarz, weiß, ich mag es auch mal bunt, nicht zu sehr, aber trotzdem und damit kann ich auch Frau Schlüssis Frage wunderbar beantworten: Jein. Ich bin ja nicht jeden Tag gleich und deswegen auch nicht immer gut, mal liegen die Haare, mal nicht, heute Schmusebär, morgen Rumpelstilzchen, aber im Großen und Ganzen kann ich mit mir leben.

Jetzt, also im danach, habe ich Ideen, die ich vorher nicht hatte, und Richtungen, neue vor allem, dafür war das also auch gut. Ich verbieg mich noch zu oft, fiel es mir so nächtens ein, beim Anblick des Sternenzeltes, ein wieherndes Hühühü im Hintergrund. Nein, weniger verbiegen steht jetzt also in meinem Muttiheft, virtuell natürlich und wenn Sie wirklich wissen wollen, wie es war, dann hören Sie sich doch "Ein Tag am Meer" von den Fantastischen Vier an oder irgendwas von 2Raumwohnung, leise, riesel, tröpfel, Schaum oder dieses eine Lied, ein Typ singt und auch eine Frau, englisch, aber erst einmal wird gepfiffen, ganz aktuell und ich hab keine Ahnung, wie das Ding heißt. Sachdienliche Hinweise?
 
Di, 22.05.2007 |  # | (518) | 3 K | Ihr Kommentar | abgelegt: reality blogging



 

Ein Bett im Rapsfeld

Meine Güte, denke ich mir, was bin ich wieder launisch, mal hüh und dann doch wieder hott, das gibts doch gar nicht. "Schön, dass es dich gibt." - das hört man ja nicht so oft, aber gern, irgendwann wird so vieles normal und vorgestern sagte mir jemand: "Aber ich möchte doch nur gemocht werden." Ja, wer möchte das nicht, aber letztendlich ist das doch auch eine Sache von Geben und Nehmen und vielleicht sollte man da auch mal aufs Gleichgewicht achten, nich? Und manchmal klappt nicht einmal das. Allerdings stickte ich mir diesen Spruch gleich ins verknotete Taschentuch, denn wer klug spricht, sollte nicht Wein predigen und Wasser trinken oder anders herum und sich auch mal an den eigenen Zinken fassen.

Berlin, na ja, immer kann man dich auch nicht leiden, also verzeih mir bitte, denn meine Seele verlangt nach blühenden Rapsfeldern mit einsamen, weit ausladenden Bäumen darin, unter die man sich legen kann und irgendwas zum weit in die Ferne schauen, das klingt jetzt vielleicht sprachtechnisch suboptimal, kommt aber von ganz dort drinnen und das ist doch wichtig beim Bloggen, oder? Herzblut und ein bisschen Kinderstube. Beschimpfungen und Dämlichkeiten hinter großen Toren, na ja, dieser Hinweis musste jetzt mal sein, bei solchen Dingen bekomme ich Sodbrennen und wenn ich Sodbrennen bekomme, stößt mir so einiges übel auf und meine Laune, na ja. Häuserschluchten good bye, ihr engt mein Blickfeld ein und dann noch diese Leute in der Straßenbahn, Bier und Schweißgeruch und dann noch dieses nutzlose Gerede, Geschwätz möchte ich es nennen, wo ich wieder bei den Blogs bin, na ja, nicht bei allen, ich will meine Ruhe haben und Musik.

Überhaupt Musik, höchstens noch schöne Fotos lassen mich so schön schwingen und tüürüülüü durch die Gegend schweben, Musik schafft bei mir Räume, in denen ich träumen kann oder denken oder schreien oder ganz leise sein, ganz für mich allein. Das schafft nicht einmal ein Buch, auch kein gutes, oder ein wirklich gutes Blog oder eine schöne Mail, ja, wo bleiben eigentlich die ganzen Mails, auf die ich warte? Euch schick ich noch mal eine, pah. Egal, denn ich träume jetzt nur noch und winke ganz melancholisch und doch lachend dem Fernsehturm zu, auf dass er noch steht, wenn ich genug durch blühende Rapsfelder mit einsamen Bäumen darin gewatet bin und über Sand und Steine, mit Kind und Kegel und der Hund ist auch dabei. Adieu.

Und jetzt weiter mit Musik.
 
Sa, 12.05.2007 |  # | (684) | 8 K | Ihr Kommentar | abgelegt: reality blogging



 

Schnitzel, Baby, schüttel dein Haar für mich, Baby, Baby.

Genug der Albernheiten, heute ist ein guter Tag, denn jemand meinte, ich könne mich gut als verwegener Westernheld machen, mit Pferd und Hut und wahrscheinlich noch mit ner Knarre im Halfter, später relativierte sie sich allerdings, als ich mein Alter nannte, ich bin da nicht so und sie meinte tatsächlich, dass ich älter aussehe. Egal. Ich bin übrigens kein Cineast und sehe mich auch nicht in einer Nebenrolle in "Spiel mir das Lied vom Tod", vielleicht eher in "Silverado", den mochte ich mal als Kind.

Nun gut, das Stöckchen:
 
Do, 10.05.2007 |  # | (1210) | 7 K | Ihr Kommentar | abgelegt: lustige bloggerspielchen



 



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